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Archiv für die Kategorie ‘Aufruf’

Weltweiter Aktionstag für Demokratie und Gerechtigkeit 12. Mai

Alle Initiativen und Bewegungen für Demokratie und soziale Gerechtigkeit planen am 12. Mai 2012 einen gemeinsamen weltweiten Protest.

 

Wir sind die 99 Prozent !

Die derzeitige Verteilung der wirtschaftlichen Ressourcen verdammt die große Mehrheit der Weltbevölkerung zu Armut oder tagtäglicher Unsicherheit. Zukünftigen Generationen wird ein Erbe aus Umweltrisiken und -problemen hinterlassen. Und all dies zum Vorteil von einigen wenigen. Wir fordern soziale Gerechtigkeit und weichen keinen Schritt zurück bei der Verteidigung unserer Rechte. Unsere Repräsentanten haben die Pflicht, unsere Bedürfnisse umzusetzen, sie müssen auf uns hören. Laßt uns am 12. Mai die Straßen in den den größten Lautsprecher der Welt verwandeln – denn wir sind die 99 Prozent. Wir sind keine Waren in den Händen von Politikern und Bänker.

Wir besetzen die Straße am 12. Mai.

Der Protest der Menschheit lässt sich nicht mehr aufhalten. Von China bis Argentinien erheben sich die Menschen für ihre Zukunft, für ihre Freiheit gegen Repression und staatliche Willkür.”

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45 Min – Schmutzige Schokolade: Dokumentation & Die gute Schokolade u. a. bei der dm-drogerie

“Die meisten Menschen lieben Schokolade. Die Hälfte aller Schokolade weltweit wird von Europäern gegessen. 1,5 Millionen Tonnen im Jahr – das sind 15 Milliarden Tafeln Schokolade. Jeder Deutsche isst im Durchschnitt etwa elf Kilogramm davon im Jahr. Jedoch ist Schokoladeessen vielleicht kein so harmloses Vergnügen wie man glaubt – vor allem nicht für Kinder in Afrika.

Hilfsorganisationen verdächtigen die Schokoladenindustrie, von Kinderhandel und Kinderarbeit in Afrika zu profitieren und damit Straftaten zu verschleiern. Der investigative Journalist und Filmemacher Miki Mistrati ist diesem Verdacht nachgegangen. Er ist mit seinem Kameramann nach Westafrika gereist, nach Mali und von dort weiter an die Elfenbeinküste, dem weltgrößten Produzenten von Kakaobohnen. Eine gefährliche Reise, erst vor wenigen Jahren wurde dort ein Journalist bei einer ähnlichen Recherche entführt und ist bis heute nicht aufgefunden worden.

Miki Mistrati drehte daher oft mit versteckter Kamera. Er führte aber auch offen Interviews mit Menschen, die wissen müssten, was vorgeht, zum Beispiel mit dem größten Kakao-Exporteur der Elfenbeinküste und mit einem Staatssekretär, zuständig für den Kampf gegen Kinderhandel. Beide bestanden darauf, dass es keinen Kinderhandel und keine Kinderarbeit auf den Kakaoplantagen gäbe. Miki Mistrati beweist aber das Gegenteil. Er fand mithilfe Einheimischer geflohene Opfer, er ging auf die Plantagen, fand dort kleine Jungen bei der Arbeit, er traf einen Polizisten von Interpol, der gerade eine Razzia geleitet hatte, bei der 65 Kinder befreit wurden, die auf den Kakaoplantagen als Sklaven arbeiten mussten.”

Quelle: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/start291-epgdetail_sid-1192495.html

Video: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/videos/minuten257.html

Natürlich gibt es auch Schokolade, die man mit guten Gewissen essen kann. Ganz neu auf dem Markt gibt es “Die gute Schokolade”. Diese kann online bestellt oder bei dm gekauft werden. Die Schokolade ist aus Bio-Kakaobohnen, die zu fairen Preisen an den den Schokoladenhersteller verkauft werden. Das garantiert das Fairtrade-Zertifikat. Zusätzlich wird die Schokolade klimeneutral hergestellt, d. h. pro 1000 Tafeln wird ein Baum gepflanzt. Mir persönlich schmeckt die Schokolade sehr gut und hat einen feinen Schmelz. Letzteres muss natürlich jeder für sich entscheiden.

Fair naschen: „Die Gute Schokolade“ von Plant-for-the-Planet bei dm-drogerie markt

Karlsruhe/Tutzing, 13. April 2012. „Die Gute Schokolade“ heißt das nachhaltige Produkt der Schülerinitiative Plant-for-the-Planet, mit dessen Kauf dm-Kunden den Klimaschutz unterstützen können. Heute beginnt der Verkauf der fair gehandelten und klimaneutral hergestellten Milchschokolade in den ersten der bundesweit mehr als 1.300 dm-Filialen. Nach dem Start bei dm bieten weitere Händler wie tegut und Tengelmann die Schokolade an.
 
„Wir freuen uns, mit dm einen Partner zu haben, der unseren Einsatz für den Klimaschutz nachhaltig unterstützt“, sagt Frithjof Finkbeiner, Vater von Felix Finkbeiner, dem Gründer von Plant-for-the-Planet. „Uns begeistert der Einsatz der Schüler für ihre Initiative Plant-for-the-Planet, deren Idee gut zu unserem nachhaltigen Engagement passt“, erklärt Erich Harsch, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung, den Grund für die Zusammenarbeit. Erst im November hatte Schauspieler Hannes Jaenicke beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis Erich Harsch und Felix Finkbeiner miteinander bekanntgemacht.
 
„Kinder-Schokoladen-Aktion“ bei dm in München-Pasing
 
Plant-for-the-Planet hat mit dem Hersteller und den beteiligten Händlern vereinbart, dass ein Teil des Verkaufserlöses der Schokolade der Initiative zufließt, um weltweit weiter Bäume für eine Klimaverbesserung pflanzen zu können. Deshalb wollen die beteiligten Kinder auf ihr Produkt aufmerksam machen. Anlässlich des dreitägigen Jahrestreffens von rund 80 deutschen Botschaftern von Plant-forthe-Planet wird der dm-Markt im Einkaufscenter Pasing-Arcaden in München daher am Samstag, 21. April 2012 gegen 11.30 Uhr Schauplatz einer Generalprobe für eine „Kinder- Schokoladen-Aktion“, die anschließend in vielen deutschen Städten stattfinden soll.
 
Eine richtige Kinderschokolade
 
„Die Gute Schokolade“ bietet zum einen vollen Schokoladengenuss. Zum anderen können Kunden die Schokolade mit einem guten Gefühl naschen, weil sie damit nachhaltig Gutes tun. Mit einem Teil der Einnahmen werden Bäume gepflanzt, mit einem anderen Teil der Spenden unterstützt Plant-for-the- Planet soziale Projekte, um die Lebensbedingungen der Kakaobauern zu verbessern. „Wir möchten, dass die Kinder der Kakaobauern zur Schule gehen können, anstatt für uns Kakaobohnen zu pflücken. Damit ist unsere Schokolade eine richtige ‚Kinderschokolade’“, sagt Felix Finkbeiner. Die Idee zu dieser ökologisch wertvollen Versuchung hatten Kinder der Schülerinitiative Plant-for-the-Planet. Das ist auch der Grund, warum „Die Gute Schokolade“ noch kein Bio-Produkt ist. Bei den Verkostungen
hatten die Bio-Proben den beteiligten Kindern nicht geschmeckt. „Wir arbeiten aber daran, dass wir nicht nur faire, sondern auch Bio-Schokolade anbieten können“, kündigt Felix Finkbeiner an. Plant-for-the-Planet – Schülerinitiative für den Klimaschutz Weltweit engagieren sich bei Plant-for-the-Planet bereits mehr als 100.000 Kinder in 193  Ländern. Sie wollen bis zum Jahr 2020 für den CO2-Ausgleich 1.000 Milliarden Bäume pflanzen und so die Folgen
der Klimakrise abmildern. Die Schülerinitiative wurde im Jahr 2007 ins Leben gerufen und geht zurück auf einen Schulvortrag des damals neunjährigen Felix Finkbeiner zum Thema Klimakrise. dm-drogerie markt hat es sich zur Aufgabe gemacht, seinen händlerischen Erfolg für ein breites bürgerschaftliches Engagement zu nutzen, dass „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ zum Ziel hat. Für eine gemeinsame Initiative mit der Deutschen UNESCO-Kommission erhielt dm im November den Deutschen Nachhaltigkeitspreis.
 
 
Weitere Informationen:
dm-drogerie markt, Herbert Arthen
Tel.: (07 21) 55 92 11 95, Fax: (07 21) 6 25 14 90
E-Mail: herbert.arthen@dm.de
www.dm.de
 
Quelle: http://www.dm.de/cms/servlet/segment/de_homepage/presse/pressemitteilungen/161942/pi-gute-schokolade.html;jsessionid=F06D7C54A87E04BC5169A9DC880A4E22

Die Schokolade ist bereits im Handel in den folgenden Läden erhältlich: Akzenta, dm Drogeriemarkt, Kaufland, Rewe Dortmund, tegut und Tengelmann Süd und ab Mitte Mai auch in Österreich bei Kastner und Nah und Frisch. Unten eine Karte, mit allen Filialen! Weitere Läden folgen. (siehe hier die Liste aller Interessenten). Natürlich kannst du die Schokolade auch direkt in unserem Online-Shop kaufen. Wir haben viel vor mit der Schokolade und haben schon tolle Ideen entwickelt, wie du dich mit deinen Freunden beteiligen kannst. Einfach weiterlesen klicken und mehr erfahren!

Quelle: http://www.plant-for-the-planet.org/de/node/767

“Die Schülerinitiative Plant-for-the-Planet bringt mit „Die Gute Schokolade“ ein Produkt auf den Markt, das fair gehandelt und klimaneutral hergestellt ist. Die Milchschokolade wird in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Schokoladenhersteller Chocolats Halba produziert und voraussichtlich ab Ende März im Handel erhältlich sein. Die Schokolade verspricht nicht nur Genuss mit reinem Gewissen, sondern macht vor, was die Kinder als Zukunftsvision den Süßwarenherstellern wie auch den Herstellern anderer Produkte nahelegen: Durch die Abgabe einer „Future Fee“ für die Produkte, die sie produzieren, können Unternehmen den Kindern ermöglichen, sich für Nachhaltigkeit einzusetzen und Bäume zu pflanzen.

Genießen mit gutem Gewissen

Die Idee zu dieser Schokolade hatten die Kinder von der Schülerinitiative Plant-for-the-Planet. Weltweit engagieren sich inzwischen bereits mehr als 100.000 Kinder in fast 200 Ländern. Ihr Ziel ist es, bis 2020 1.000 Milliarden Bäume für einen CO2-Ausgleich zu pflanzen und damit die Folgen der Klimakrise abzumildern. Jeder Baum kann durchschnittlich 10 kg CO2 pro Jahr binden.

Zusammen mit dem Schweizer Schokoladenhersteller Chocolats Halba konnten die Kinder ihre Vorstellung in die Realität umsetzen. Nun bringen sie diese besondere Schokolade auf den Markt, die die Werte verkörpert, für die sie sich einsetzen: Das Produkt ist fair gehandelt und wird klimaneutral produziert.

Die Menge an CO2, die bei der Herstellung und beim Transport erzeugt wird, wird kompensiert: Eine Tafel dieser Schokolade verursacht von der Kakaobohne bis hin zum Transport zum Endverbraucher ca. 300g CO2. Chocolats Halba pflanzt für 1.000 Tafeln Schokolade einen Baum, der während seines gesamten Lebens ca. 300 kg CO2 binden kann. Somit ist die Produktion dieser Schokolade insgesamt CO2-neutral.

Für das Fair Trade Produkt bezieht Chocolats Halba die Kakaobohnen ausschließlich aus Fair Trade Kooperativen. Mit den Mehreinnahmen aus dem Fair Trade Handel werden soziale Projekte für die Kakaobauern finanziert, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern.

„Denn wir möchten, dass die Kinder der Kakaobauern zur Schule gehen können, anstatt für uns Kakaobohnen zu pflücken. Damit ist unsere Schokolade eine richtige ‚Kinderschokolade’“, sagt Felix Finkbeiner, der Gründer von Plant-for-the-Planet.”

Quelle: http://www.plant-for-the-planet.org/de/press

Link zur Bestellung: http://www.globalmarshallplanshop.org/de/prod/111/Die_Gute_Schokolade_14_Tafeln_mit_je_100g__fairtrade_und_klimaneutral

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Heraus zum 1.Mai – Bundesweit!

Auch wenn dieser Spot aus dem letzten Jahr ist, ist er trotzdem aktuell. Es finden wieder zahlreiche bundesweite Aktionen statt.

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Email an die Redaktionen von Fakt, Kontraste, Monitor & Frontal21 bezüglich Berichterstattung über die Verwendung von Uranmunition

11. April 2012 2 Kommentare

Per Email habe ich mich an die oben genannten Fernseh-Redaktionen von ARD  & ZDF gewandt. In der Mail habe ich auf die fehlende Berichterstattung bezüglich der Verwendung der Uranmunition beklagt und um entsprechende Berichterstattung gebeten.

Ich starte hier heute einen Aufruf und bitte um umfangreiche Beteiligung, damit endlich über diese Thematik berichtet wird. Nehmen Sie bitte den folgenden Text als Vorlage  und senden die Email an diese Adressen:

fakt@mdr.de
kontraste@rbb-online.de
Monitor@wdr.de
frontal21@zdf.de

Vielen Dank im voraus für die Teilnahme an dieser Aktion!

Copy & Paste

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe über den Blog http://globalinformations.de erfahren, dass die USA bzw. die Nato seit dem Kosovo Krieg regelmäßig mit Uranmunition schießt. Es existieren fundierte Beweise hierüber.

Die Folgen sind für die Menschen verheerend. Die Gene werden massiv geschädigt und es kommt sehr häufig zu Leukämie. Geborene Babys haben starke Missbildungen und eine sehr schlecht ärztliche Prognose, die Lebenserwartung ist sehr kurz. Der Regionen sind für eine sehr lange Zeit kontaminiert. Sehen Sie sich die schockierenden Fotos an.

Es gibt u. a. die Dokumentation “Todesstaub” vom Grimme-Preisträger Frieder Wagner (http://de.wikipedia.org/wiki/Frieder_Wagner). Diese Dokumentation ist online bei http://www.videogold.de/deadly-dust-todesstaub/ verfügbar.

Ich frage mich, wieso diese Dokumentation den Weg in die Öffentlichkeit bei ARD & ZDF nicht findet. Ebenso frage ich mich wieso keine Aufträge mehr an Frieder Wagner vergeben werden. Von gebührenfinanzierten und eigentlich unabhängigen Medien erwarte ich eine lückenlose Berichterstattung. Wieso werden in diesem Fall Politiker, Bundesregierung und Nato dadurch gedeckt, dass diese Fakten unter dem Teppich bleiben und die Öffentlichkeit nicht informiert wird? Meiner Auffassung nach haben die öffentlich rechtlichen Sender doch eine Informationspflicht.

Ich möchte Sie daher bitten dieses Thema in den nächsten Sendungen zu berücksichtigen. Mein Wunsch wäre natürlich die komplette Ausstrahlung der angeführten Dokumentation.

Weitere Informationen und Links finden Sie unter http://globalinformations.wordpress.com/2012/04/09/kriegsverbrechen-uranmunition-deadly-dust-todesstaub/.

Mit freundlichen Grüßen

 

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Hallo Afghanistan, wir wollen euer Land nicht besetzen. Wir lieben euch!

Bilddownload und (Aktions-)Vermehrung ausdrücklich erwünscht! Euer SHOCK’N AWE-Team

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Echte Demokratie jetzt – Weltweite Demos am 15.10.2011

Am 15.10.2011 finden auch bundesweite Demonstrationen statt. Unter anderem auch in Düsseldorf. Dort ist um 15 Uhr Treffpunkt am Hauptbahnhof.

“Die 15M-Bewegung in Spanien initiierte (gemeinsam mit Attac) den 15. Oktober 2011, um Bürger weltweit dazu aufzurufen, an öffentlichen Plätzen zusammen zu kommen für Versammlungen, Demonstrationen oder sonstige Aktionen, um miteinander ins Gespräch zu kommen über notwendigen globalen Wandel. Was ist der Plan?: “Lasst uns Bewegungen aufbauen, in denen jeder normale Bürger eine Stimme hat. Lasst uns zusammen sitzen und reden und entscheiden, in welcher Welt wir leben wollen, und wie wir das erreichen.”

“Wenn Dich jemand fragt, wer hinter diesem Aufruf steht, weißt du was du antworten kannst: “Ich” – Weil es das ist, was wir brauchen, Menschen, die sich die Welt selbst wieder zu eigen machen, ohne Parteien, Gewerkschaften oder Gruppen, die ihnen sagen, was sie tun sollen, die sich einfach versammeln und ihre kollektive Intelligenz nutzen und beginnen darüber nachzudenken, was mit diesem Planeten zu machen. Der 15. Oktober wird unter unserem Einfluss stehen. Er wird werden, was immer wir wollen.” ( übersetzt aus http://15october.net/ “Who are you?)

Quelle: http://www.echte-demokratie-jetzt.de/15-10-termine/

Der NDR hat in zwei Sendungen über die geplanten Occupy-Proteste berichtet:

“Stehen wir etwa vor einer echten Revolution? Einem Aufstand des Volkes gegen die Macht der Finanzwelt der Banken? In den USA demonstrieren seit fast vier Wochen Bürger in der New Yorker Wall Street. Mittlerweile hat sich der Protest auch auf andere amerikanische Städte ausgeweitet. Und was ist hierzulande? Für den kommenden Samstag ist ein internationaler Aktionstag angekündigt, der auch die Bürger in Deutschland auf die Straße treiben soll. Aber wie formiert sich eigentlich eine solche Bewegung? Und wie gehen die Journalisten damit um?”

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/medien_politik_wirtschaft/occupy103.html

“Sie alle sind gekommen, um ihren Zorn in Protest zu verwandeln. Nach dem Vorbild aus New York – dort, wo Bürger seit Wochen gegen die Banken demonstrieren und unter dem Schlachtruf “Occupy Wall Street” ihre Kritik lautstark zum Ausdruck bringen. “Als ich gesehen habe, in Amerika gehen wirklich Tausende auf die Straße, da wusste ich plötzlich, dass ich keine Einzelperson bin! Es kann doch einfach nicht sein, dass Leute an Wohlstand gelangen auf Kosten anderer”, empört sich ein junger Mann beim Treffen von “Occupy Hamburg”, gegenüber den Reportern von “Menschen und Schlagzeilen”. “Es läuft grundsätzlich etwas schief und zwar nicht nur in unserem Land, sondern weltweit.”

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/menschen_und_schlagzeilen/banken131.html

 

 

 

 

 

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Aktion: Solidar Suisse für fair gehandelten Nespresso von Nestle – Email an George Clooney

7. September 2011 1 Kommentar

Liebe Leser,

heute möchte ich auf die aktuelle Kampagne von Solidar Suisse hinweisen. Sie setzen sich für fair gehandelten Nespresso- Kaffee ein. Dazu hat das schweizerische Arbeiterhilfswerk einen Werbespot mit einem George Clooney Double veröffentlicht.

Man kann eine vorgefertigte Mail an George Clooney senden, der übrigens UNO-Botschafter für eine gerechtere Welt ist. Anscheinend hat sich George Clooney nicht ausführlich über Nestle informiert. Bis lang haben sich fast 22.000 Personen an der Aktion beteiligt.

“Lieber George,

…du setzt dich als UNO-Botschafter für eine gerechtere Welt ein. Das ist toll. Darum ist es dir sicher auch ein Dorn im Auge, dass Nestlé nichts gegen die Ausbeutung von KaffeepflückerInnen unternimmt. Ich bitte dich deshalb, Nestlé vor die Wahl zu stellen: Entweder fair gehandelter Kaffee oder kein George Clooney mehr in den Nespresso-Werbespots.”

Das sind die Forderungen von Solidar Suisse:

“1. Nestlé muss das gesamte Nespresso-Sortiment auf fair gehandelten Kaffee umstellen.

Gerade bei den teuren Nespresso-Kapseln, dürfen wir als KonsumentInnen erwarten, dass auch die KaffeepflückerInnen fair behandelt werden und Kinderarbeit ausgeschlossen ist. Ein erster Schritt wäre es, eine neue, unter wirklich fairen Bedingungen produzierte Nespresso–Kapsel ins Sortiment aufzunehmen, damit die KundInnen in Zukunft die entsprechende Wahl haben. Endgültiges Ziel ist jedoch die Umstellung des gesamten Nespresso-Angebots auf fair gehandelten Kaffee.

2. Nestlé muss in allen Produktlinien fair gehandelten Kaffee anbieten.

Nestlé gehört zu den grössten Kaffeehändlern der Welt. Deshalb fordern wir von Nestlé, dass der Konzern seine führende Rolle ernst nimmt und sukzessive das gesamte Sortiment auf fair gehandelten Kaffee umstellt. Was konkret bedeutet, dass den Kaffeebauern auch in schlechten Zeiten garantiert wird, dass sie ihren Kaffee zu fairen Preisen verkaufen können und Kaffeepflücker unter menschenwürdigen Bedingungen arbeiten können.

3. Schluss mit billigen PR-Labels, die dem Konsumenten suggerieren, dass Nestlé sich für fair gehandelten Kaffee einsetzt.

Nestlé stellt sich in seiner Kommunikation gerne als sozial verantwortungsbewusst dar und verweist dabei auf die eigenen Labels (4c und Sustainable Quality AAA Programm). Den Kaffeebäuerinnen und Plantagenarbeitern bringt dies aber herzlich wenig. Diese Labels sind nicht viel mehr als Absichtserklärungen bzw. völlig intransparent. Zudem wird nur ein kleiner Teil der Produktion überhaupt zertifiziert. Schluss damit: Nestlé soll auf unabhängige, glaubwürdige Labels setzen.”

Zu dem ist ein ausführlicher Kaffee-Report als pdf abrufbar.

Was ist Solidar Suisse:

“Solidar Suisse setzt sich für eine sozial, politisch und ökonomisch gerechtere Gesellschaft ein: Mit über 50 Projekten in 12 Ländern und mit Kampagnen in der Schweiz.

1500 Millionen Menschen werden weltweit ausgebeutet. 1750 Millionen Menschen leben in Armut. Damit sich daran etwas ändert, müssen die Betroffenen ein Einkommen haben, das zum Leben reicht, ihre Grundrechte müssen respektiert werden und sie müssen demokratisch mitbestimmen können.

Die historische Erfahrung lehrt, dass prekäre Lebensverhältnisse nur von den betroffenen Menschen selbst beseitigt werden können. Wir können sie dabei aber unterstützen. In diesem Sinn versteht sich Solidar als Entwicklungspartnerin. Wir engagieren uns an der Seite von Arbeitern und Bäuerinnen, von Arbeitslosen und Landlosen, von Gewerkschaften und Basisorganisationen für die Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse.”

Liebe Grüße

Dirk

Qual in der Manege? Zirkus Krone in der Kritik

Liebe Leser,

gestern habe ich vom Leben der Tiere im Zoo berichtet. Wie Eurotanic im Kommentar richtig angemerkt hat, ist die Tierhaltung in Zirkussen alles andere als artgerecht.

So hat die Sendung Report aus Mainz in der ARD über die Zustände berichtet. Der Beitrag ist dort online verfügbar.

„Afrika im Herzen“ – ein Titel, der auch zu den Hauptdarstellern unseres ersten Beitrages passt. Guten Abend zu REPORT MAINZ. Es geht um Elefanten und Flusspferde. Aber eben nicht im fernen Afrika, sondern hier bei uns: Es geht um Zirkustiere. Und auf so manchem Zirkus lastet die Frage, wie er mit seinen Tieren umgeht.

Wir haben uns bei Deutschlands größtem Zirkus, dem Zirkus Krone, umgesehen. Sie ahnen es, wenn dort alles in Ordnung gewesen wäre, würden wir nicht berichten. Das aber tun jetzt Monika Anthes und Edgar Verheyen.

Das saubere Image des Zirkus Krone – alles nur Lug und Trug? Abseits der Manege haben Tierschützer der Tierrechtsvereinigung Peta den Zirkus genauer unter die Lupe genommen und dokumentierten dramatische Missstände. Traurige Elefanten an Ketten, Stunden lang schaukeln sie hin und her, das sogenannte Weben. Pferde ohne Auslauf in engen Boxen. Ein einsames Flusspferd in einer kleinen Wanne. Das Herdentier wird nur mitgeführt, um es zur Schau zu stellen.

Die Tierschutzorganisation Peta schreibt hierzu:

“Tiere, die zumeist recht groß und/oder von Natur aus sehr aktiv sind, müssen den überwiegenden Teil ihres Lebens in ihren winzigen Transportkäfigen verbringen; diese dürfen sie meist nur für die wenigen Minuten ihrer Darbietungen in der Manege verlassen. Die „Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben oder ähnlichen Einrichtungen“ formulieren lediglich Mindestanforderungen. In den Käfigen, Transportwagen und Zelten sind die Tiere auf engstem Raum gehalten, weit von dem entfernt was man als artgerecht bezeichnet. Doch selbst diese Mindestanforderungen werden oft nicht erfüllt, da der Zirkus durch das ständige Reisen nur kurz an einem Ort verweilt und so den amtstierärztlichen Vollzugsmaßnahmen entgeht.”

Des Weiteren hat Peta zwei Videos online gestellt:

Auch TV-Moderator und Handball-Star Stefan Kretschmar setzt sich für ein Verbot der Tiere in Zirkussen ein. So hat er zusammen mit Peta eine Kampagne gestartet:

„Ich erkläre das auch meiner Tochter – wir würden niemals in einen Zirkus mit exotischen Tieren gehen!“, sagt Kretzschmar. 

Peta hat eine Online-Petition erstellt, mit der man die Ministerin Aigner zu einem Verbot von Wildtieren in Zirkussen auffordert. Bei Bedarf kann der Text bearbeitet und ergänzt werden. Zahlreiche andere Stars wie z. B. Dirk Bach haben diese Petition unterzeichnet.

Liebe Grüße,

Dirk

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Frontal 21 vom 14.06.2011 – Schikane: Netto-Mitarbeiter packen aus – Ausnutzung und brutales Klima

Liebe Leser,

am 14.06.2011 kam Frontal 21 im ZDF. Diese Sendung hatte gleich mehrere interessante Themen, auf die ich hier einzeln vorstelle.

Der erste Bericht handelt von miserablen und katastrophalen Arbeitsbedingungen beim Discounter Netto. Ehemalige Mitarbeiter berichten von diesem unwürdigen Arbeitsklima. So sollen Mitarbeiter bis Mitternacht arbeiten und am nächsten Morgen um sechs Uhr bereits wieder den Dienst antreten. Das sind 18 Stunden Arbeitszeit! Ist ein Mitarbeiter krank, so wird dieser so lange bedrängt und gedroht, bis er schließlich doch arbeiten geht. Festgesetzte Tarifleistungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld werden erst auf Verlangen des Mitarbeiters gezahlt. Das alles bestreitet der Discounter Netto.

Diese Schilderungen sind einfach unglaublich und unfassbar. Ich mache jedenfalls einen großen Bogen um diesen Discounter.

“Von systematischer Ausnutzung durch ihren Arbeitgeber berichten Mitarbeiter und Führungskräfte bei Netto Marken-Discount. Nach ihren Worten herrscht dort ein brutales Klima der Angst und Unterdrückung. Netto Marken-Discount – nicht zu verwechseln mit der dänisch-deutschen Firma NETTO – ist ein Tochterunternehmen der Edeka-Gruppe, der Marktführerin im deutschen Lebensmittelhandel. Die Expansion werde auf dem Rücken der Beschäftigten betrieben, so der Vorwurf der Gewerkschaft Verdi.”

Liebe Grüße,

Dirk

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Demo gegen die Atomkraftwerke deutschlandweit am 28.05.2011

21. Mai 2011 1 Kommentar

Liebe Leser,

deutschlandweit finden am 28.05.2011 wieder zahlreiche Demonstrationen gegen die Atomkraftwerke statt. Hier die einzelnen Orte:

Dresden – Erfurt – Magdeburg - Berlin - Güstrow - Kiel - Hamburg - Bremen – Hannover - Göttingen - Münster - Essen - Bonn - Mainz - Frankfurt am Main – Mannheim – Freiburg - Ulm - München - Landshut - Fürth

“Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat erneut gezeigt: Atomkraft ist unbeherrschbar und birgt ein tägliches, tödliches Risiko. Hunderttausende gehen deshalb in diesen Monaten bundesweit auf die Straße und fordern entschieden den Atomausstieg. Die Bundesregierung aber will erst im Juni beschließen, welche Konsequenzen sie aus Tschernobyl und Fukushima zieht – offiziell auf Basis eines Sicherheitschecks aller AKW. Doch in Wahrheit wird der öffentliche Druck bestimmen, ob jetzt endlich Schluss mit der gesamten Atomindustrie ist, die acht derzeit abgeschalteten Reaktoren endgültig stillgelegt werden und die restlichen ihnen folgen. Unsere Chance, den Ausstieg durchzusetzen, war noch nie so groß. Am 28. Mai finden, erstmals am gleichen Tag, Großdemonstrationen in etwa 20 Städten bundesweit statt. Wir wollen mit zigtausenden Menschen ein kraftvolles Signal an die Regierung senden. Nach Fukushima gibt es nur noch eine Richtung und die heißt: Alle AKW abschalten – sofort und endgültig! Die Zukunft liegt bei den Erneuerbaren Energien, gemeinsam mit Energieeffizienz und Energiesparen. Komm zu einer der Großdemonstrationen in deiner Nähe und protestiere mit!”

http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/28mai.html

Ich habe ich entschlossen, an der Demo in Essen teilzunehmen.

Plakat zur Anti-Atom-Demo in Essen

Folgender Ablauf ist geplant:

Ablauf am 28. Mai

11 Uhr, Sammeln auf dem Kennedyplatz, Musikprogramm

Auftakt: 12 Uhr, Kennedyplatz

Demonstrationszug: 13 Uhr, Demo zum RWE-Tower

Abschlusskundgebung: 15 Uhr

Programm:

RednerInnen:

  • Claudia Baitinger (BUND NRW)
  • Andreas Meyer-Lauber Vorsitzender (DGB NRW)
  • Eckhard Stratmann-Mertens (Attac)
  • Sprecher Block Brokdorf - Redebeitrag mit Probesitzen
  • Ricarda (Schulstreik gegen Atomkraft Dortmund)
  • Fabian (Initiative “Unser Hamburg – unser Netz”)

Musik:

  • Schwarz-Rot Atemgold 09
  • Ruhrpott Revue (Chor)
  • DJ Casio und DJ Clash (Goethebunker Essen)
  • MEK Bochum
  • Überraschungsgäste

http://anti-atom-demo.de/?id=122

Ich freue mich sehr, denn es ist meine erste Demo an der ich teilnehmen werde. Vielleicht treffen wir uns vor Ort.

Liebe Grüße,

Dirk

Kategorien:Alle, Allgemein, Aufruf, Politik

Der lange Marsch ums Wasser – Coca Cola in Indien

25. April 2011 3 Kommentare

Liebe Leser,

die Menschen in Indien werden durch die Bekleidungsindustrie bereits seit Jahren massiv ausgebeutet und es wurde darüber berichtet. Nun werden den Menschen noch die natürlichen Ressourcen geraubt.

Der Coca Cola Konzern betreibt in Kala Dera immer noch eine Fabrik. Zwei Fabriken in Indien mussten von Coca Cola bereits geschlossen werden. Die in Kala Dera hätte aber niemals öffnen dürfen. Diese Region ist bekannt für deren Wasserknappheit. Global Film Productions hat hierzu einen Kurzfilm veröffentlicht. Darin heisst es, dass der Wasserspiegel des Grundwassers bereits um 60 Meter gesunken ist. Dadurch versiegen die wichtigen Brunnen der Region und die Menschen müssen noch weitere Wege gehen, um an das kostbare Wasser zu gelangen. Hinzu kommt, dass das Abwasser dieser Fabrik einfach auf die Felder abgelassen wird.

Ich kann es mir nur ansatzweise vorstellen, denn ich muß, wie ihr auch, wahrscheinlich nur maximal 5 Meter gehen um an den nächsten Wasserhahn zu kommen. Die Menschen in Indien haben aber größtenteils keinen Wasseranschluss. Da ist es “normal”, dass man für Wasser schon mal einige Kilometer laufen muß. Für mich eine andere Welt.

Die Frage bleibt, was können wir aktiv tun, damit den Menschen nicht länger das Wasser geraubt wird? Es gibt hierzu eine Kampagne des India Resource Centers. Mittels dem vorgefertigten Online-Formulars wird automatisch, mit den persönlichen Daten ergänzt, ein Fax an die Coca Cola Zentrale in den USA geschickt, mit dem Aufruf, die Fabrik in Indien sofort zu schließen.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

Petition Avaaz: Stoppen Sie die Folter wegen Wikileaks Weitergabe

Liebe Leser,

ich hatte am 11.02.2011 berichtet, dass der Soldat Manning ein Video bei Wikileaks veröffentlicht hat, dass offensichtliche Kriegsverbrechen dokumentiert.

Deswegen ist Bradley Manning aktuell im Gefängnis und wartet auf den Prozess. Dabei ist der Soldat 23 Stunden in der Zelle und darf nur eine Stunde pro Tag die Zelle verlassen und in einen anderen Raum im Kreis gehen. Dabei trägt er immer Fußfesseln.

Die Organisation avaaz.org hat hierzu eine Petition gestartet. Aktuell haben 486.266 Personen die Petition unterschrieben, die an die amerikanische Regierung übergeben wird:

An US-Präsident Obama, Aussenministerin Hillary Clinton und Verteidigungsminister Robert Gates:
Wir fordern Sie umgehend dazu auf, die Folter, Isolation und öffentliche Erniedrigung von Bradley Manning zu stoppen. Diese Behandlung verstösst gegen die in der Verfassung festgelegten Menschenrechte und sendet ein abschreckendes Signal an potentielle Informanten, die sich der öffentlichen Integrität verpflichtet fühlen.”

Des Weiteren informiert die Webseite über die Haftbedingungen:

“In diesem Moment wird der Wikileaks-Informant Bradley Manning in einem US-Militärgefängnis gefoltert. Manning wird unter scharfen Haftbedingungen in völliger Isolation festgehalten, ein Zustand, der darauf ausgelegt ist, langfristige psychologische Schäden zu erzeugen. Täglich muss er sich nackt ausziehen und in seiner Zelle aufstellen, während andere Insassen ihn verspotten.

Manning wartet auf seine Verhandlung, wegen Veröffentlichung von geheimen Militärdokumenten auf Wikileaks – darunter eine Videoaufzeichung eines US Soldaten, der irakische Zivilisten massakriert. Seine grausame und unmenschliche Behandlung scheint Teil einer Einschüchterungskampagne zu sein, mit der Informanten mundtot gemacht werden sollen, und die dazu dient, gegen Wikileaks hart durchzugreifen. Die US-Regierung ist bezüglich dieses Themas gespalten und Diplomaten haben das Militär öffentlich für Mannings Haftbedingungen kritisiert, doch Präsident Barack Obama schaut dem Geschehen bislang stillschweigend zu.

Obama kümmert sich um das weltweite Ansehen der USA und wir müssen ihm jetzt zeigen, dass es auf dem Spiel steht. Lassen Sie uns nun eine weltweite Protestwelle an die US-Regierung aufbauen, um die Foltern von Bradley Manning zu beenden und die Rechtsordnung zu verteidigen. Unterzeichnen Sie die Petition und senden Sie sie dann an alle Ihre Freunde und Bekannten weiter — unsere Botschaft wird mit Hilfe von schlagkräftigen Anzeigenkampagnen und Aktionen in Washington DC übergeben, sobald wir 250,000 Unterschriften erreicht haben.”

Ich bitte euch diese Petition zu unterstützen und an eure Freunde und Bekannten weiterzuleiten.

Liebe Grüße,

Dirk

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Bundesweit Mahnwachen für den Atomausstieg am 21.03.2011

Liebe Leser,

die letzte Mahnwache war ein Erfolg und diese wird nun wiederholt. Am 21.03.2011 sollen bundesweit wieder Mahnwachen stattfinden und für die Abschaltung der Atomkraftwerke protestieren.

Japan zeigt auf dramatische Weise, dass Atomkraft nur begrenzt beherrschbar ist. Es können nicht alle Szenarien berücksichtigt werden, die eine Kernschmelze auslösen könnten. Selbst minimaler atomarer Austritt kann maximale Folgen haben. Ein Restrisiko wird immer bleiben.

Sicherlich sind Tsunamis unwahrscheinlich für Deutschland, aber Erdbeben sind denkbar. Ebenso sind Sturmfluten, Hochwasser und Terroranschläge möglich.

Aus diesen Gründen hat die Bundesregierung die Rolle rückwärts gemacht. Tags zuvor wollte man an der Verlängerung noch festhalten, aber nur ein Tag später wurde die Verlängerung ausgesetzt. Damit die Verlängerung dauerhaft und entgültig zurückgenommen wird, sind weitere Aktionen notwendig. Die Bundesregierung muß weiter unter Zugzwang gesetzt werden.

Beeindruckend war die Kette mit mehr als 40.000 Menschen. Nächste Woche werden diese Aktionen  am 21.03.2011 zwischen 18 und 18.30 Uhr bundesweit wiederholt.

Weitere Informationen stehen auf der Webseite ausgestrahlt.de. Dort sind auch die bereits angemeldeten Mahnwachen hinterlegt. Es können auch eigene Mahnwachen gemeldet werden.

“In großer Betroffenheit über die Ereignisse in Japan und mit dem festen Willen, gemeinsam dafür zu streiten, dass die Atomkraftwerke in der Bundesrepublik endlich stillgelegt werden, rufen wir dazu auf, am Montag, 21. März, von 18 Uhr bis 18.30 Uhr in möglichst vielen Orten auf zentralen Plätzen zu Mahnwachen zusammenzukommen.

Am Montag, 14. März, haben bereits in über 450 Orten bundesweit Mahnwachen stattgefunden, an denen mehr als 110.000 Menschen teilnahmen. Wir wollen jetzt weiter Druck auf die Regierung ausüben, sofort aus der Atomenergie auszusteigen.”

Auf der Seite des Bundesamtes für Strahlenschutz kann die gemessene Radioaktivität angeschaut werden. Es wurden keine Auffälligkeiten festgestellt.

Liebe Grüße,

Dirk

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Elfenbeinküste: Stoppen Sie Konflikt-Schokolade / Nachricht an die Schokoladeunternehmen

20. Januar 2011 1 Kommentar

Liebe Leser,

die Organisation Avaaz.org hat bezüglich der Auseinandersetzungen an der Elfenbeinküste einen Aufruf gestartet, in dem eine vorgefertigte oder individuelle Nachricht an die Schokoladenunternehmen gesendet wird.

“Obwohl der ehemalige Präsident Laurent Gbagbo die demokratischen Wahlen im November verloren hatte, klammert er sich trotz vereintem, internationalem Druck an der Macht fest, mit Hilfe einer brutalen Armee, die Hunderte ermordet hat. Kakao ist die größte Exportware des Landes und wenn Schokoladenunternehmen ihm umgehend und öffentlich die Geschäftsbeziehungen verweigern, werden seine Einnahmen versiegen — und ohne die Unterstützung seiner Armee könnte er zu der Niederlegung seines Amtes gezwungen sein.

Die Situation könnte sich innerhalb weniger Tage zu einem wahrhaftigen Krieg zuspitzen. Lassen Sie uns nun beliebte Hersteller mit Nachrichten überfluten und sie dazu auffordern, dern Handel mit Gbagbo sofort zu unterlassen und stattdessen Geschäftsbeziehungen mit der rechtsmäßigen Regierung einzugehen. Benutzen Sie das Tool rechts , um eine direkte Botschaft an die führenden Unternehmen zu senden — und wir werden bekanntgeben, welche Firmen ihre Finanzbeziehungen zu Gbagbo eingestellt haben.

Unsere Botschaften werden an folgende Unternehmen gesendet: ADM, Barry-Callebaut, Blommer, Cadbury, Caobisco, Cargill, Cémoi, Cipexi, European Cocoa Association, Federation for Cocoa Commerce, Ferrero, Hershey’s, Kraft, M&M/Mars, National Confectioners Association, Nestlé, Olam, Outspan Ivoire, Pronibex, Révillon, Unilever, Valrhona.”

Bislang haben 223.506 eine Nachricht gesendet.

Greenpeace hatte berichtet, dass mit den Geldern aus der Kakaoernte das Militär finanziert wird. Des Weiteren werden Kinder auf diesen Kakaoplantagen gnandenlos ausgebeutet. Für das Kilo Kakaobohnen werden zur Zeit ca. 0,70 € gezahlt.

Die vernünftigste Lösung ist ausschliesslich faire Schokolade zu konsumieren.

Liebe Grüße,

Dirk

Kategorien:Alle, Aufruf, Ausbeutung, Kinderarbeit Schlagworte: , ,

Bundesregierung ignoriert die Ausbeutung von Praktikanten

4. Januar 2011 1 Kommentar

Liebe Leser,

wer meint dass sich unsere Bundesregierung gegen Ausbeutung von Menschen stark macht, muss ich leider enttäuschen. Unsere Bundesregierung ist bereits seit Längerem an der Ausbeutung von Menschen beteiligt. Nach dem Studium werden Praktikanten teilweise ohne Bezahlung eingesetzt und Praktikanten ersetzen teilweise sogar schon Vollzeitstellen.

Das geht aus einem Bericht des “Deutschen Gewerkschaftsbundes” (DGB) vom 04.11.2010 hervor. Dort heisst es unter anderem:

„Das Praktikum muss gesetzlich als Lernverhältnis definiert werden. Inhalt, Dauer und Vergütung müssen geregelt werden und reguläre Stellen dürfen nicht durch Praktika ersetzt werden“, sagte  René Rudolf. Die DGB-Jugend weist schon seit Jahren auf den zunehmenden Missbrauch von Praktikantinnen und Praktikanten als unter- oder unbezahlte Arbeitskräfte hin. Konkret fordert die DGB-Jugend die Begrenzung der Praktika auf drei Monate, eine Vergütung von mindestens 300 Euro pro Monat, einen Ausbildungsplan sowie fachliche Betreuung.

„Laut Bundesregierung gibt es die ‘Generation Praktikum’ nicht, die Antwort  der Bundesregierung kann nur als zynisch interpretiert werden, insbesondere vor dem Hintergrund, wie sie ihre eigenen Praktikanten behandelt. Ein Ergebnis der Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Der Grünen macht deutlich, dass Handlungsbedarf besteht. In lediglich fünf der 14 Ministerien erhalten manche der Praktikanten ein Gehalt, allerdings nicht alle. In neun Ministerien wird den Praktikanten überhaupt keine Vergütung gezahlt. Das Problem unfairer Praktika beschränke sich laut Regierung nur auf einzelne „Problemgruppen“, erläuterte René Rudolf.

Doch die Bundesregierung sieht keine weitere Notwendigkeit, valide Daten in Bezug auf die Generation Praktikum zu erheben. Frei nach dem Motto: Wo es keine statistischen Daten gibt, gibt es auch kein Problem.”

Wenn also unsere Bundesregierung Ausbeutung von Menschen in den eigenen Reihen zulässt und nicht bekämpft, darf man keine Hoffnung haben, dass es in absehbarer Zeit eine politische Lösung der globalen Ausbeutung geben wird. So bleibt es jedem selbst überlassen Produkte und Dienstleistungen, die unter ausbeuterischen Methoden hergestellt bzw. angeboten werden, zu meiden.

Liebe Grüße,

Dirk

 

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